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Schon zu Beginn der 70er Jahre, als das live-elektronische Ensemble der
Folkwang-Hochschule die ersten Projekte im Spannungsfeld zwischen Musik
und Technik realisierte, war diese Arbeit geprägt durch die Suche
nach neuen technisch-künstlerischen Konzepten. Dieser Forschungsaspekt
ist seitdem neben der Lehre wesentlicher Bestandteil der Projekte, die
im ICEM durchgeführt werden. War es in den 70er Jahren die Erforschung
neuer Hardwarekonzeptionen (Entwicklung und Beratung), so wurde dieser
Teil der Forschungsarbeit durch den sich ständig erweiternden Einsatz
von Computern zunehmend in Richtung Softwareentwicklung verlagert.
Die wichtigsten Software-Entwicklungsprojekte der letzten Jahre
sind folgende:
Zum Teil sind die Projekte auch innerhalb von Postgraduierten-Forschungsstipendien
realisiert worden. Auf vielfältige Weise wurden (und werden noch immer)
obige musikalische Programmiersprachen in den Projekten der letzten Jahre
eingesetzt.
Die in den 80er Jahren begonnene besonders intensive Zusammenarbeit
mit der noch jungen Essener Firma
micro control
führte
1989 zu einer vom BMFT (Bundesministerium für Forschung und Technologie)
mitfinanzierten dreijährigen Forschungskooperation zwischen dem ICEM
und der Firma micro control. Gegenstand der Forschung (Markus Lepper, Thomas
Neuhaus) war die Entwicklung eines neuartigen Sprach- und Betriebssystems
für den Audioprozessor der Firma micro control, das speziell auf die
musikalischen Erfordernisse innerhalb der elektronischen Komposition zugeschnitten
ist. Die digitale Workstation wurde inzwischen in verschiedenen Ländern
(Deutschland, Israel, Frankreich, Belgien) eingesetzt.
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